Starke Krümmung von Bewusstsein: Raum, Zeit und Licht

Wie entsteht die dritte Dimension mit dem Kosmos von Raum, Zeit und Licht? Ist dieser nur ein Traum? Sind seine Gesetze universal gültig?

Unser Kosmos

Die Existenz Gottes ist nur durch die Unendlichkeit zu messen. Die oben aufgeführten Informationen zum Alter und Ausdehnung unseres Raum-Zeit-Licht-Kosmos und der in ihm wohnenden Bewusstseinsformen bedeuten entsprechend nicht, dass es innerhalb dieses Raumes und vor dieser Zeit keine weiteren Abspaltungen von Gott gegeben hätte. Ganz im Gegenteil. Eine entsprechend fast unendliche Zahl von Lebensformen existierte bereits vor den jetzt existierenden. Und wer annimmt, dass unser Raum-Zeit-Licht-Kosmos erst durch einen sogenannten Big Bang entstanden ist, der irrt, auch wenn es diesen tatsächlich gegeben hat. Dieser Ausbreitung des Kosmos ging zuvor eine starke Verdichtungsbewegung voraus, die in der Vereinigung in einem winzigen energetischen Punkt mündete. Aus ihm entstand Materie und Antimaterie. Dabei existiert in der Summe ein klein wenig mehr Materie als Antimaterie, was die Triebfeder aller Bewegung im Kosmos darstellt und erklärt. Unser Kosmos entwickelt sich also in pulsierenden Wellenbewegungen, erst weg von diesem Zentrum und schließlich wieder zu ihm zurück. Und dies ist rückblickend bereits fast unendliche Male geschehen.

Der Raum-Zeit-Licht-Kosmos als Teil des Universums

Und den Kosmos, den wir wahrnehmen können, ist bei weitem nicht der einzige im Universum. Tatsächlich existieren zur gleichen Zeit eine Vielzahl paralleler Raum-Zeit-Kosmen (derzeit etwa 1 x 10 94). Und noch viel gravierender ist aber, dass Raum, Zeit und Licht „nur“ in der dritten Dimension existieren. Um das gesamte Universum auch nur annähernd beschreiben zu wollen, ist dies zuvorderst zu berücksichtigen.

Die Entstehung der dritten Dimension

Dies heißt jedoch nicht, dass diese Faktoren nicht wirklich existieren würden, oder (nur) eine Einbildung unseres Verstandes seien. Im Gegenteil. Raum, Zeit und Licht werden durch eine extrem starke Krümmung und Verdichtung von höherem Bewusstsein (= Energie) tatsächlich geschaffen. Dabei wird ein höheres Bewusstsein energetisch wie durch einen Spalt oder Filter geworfen und abgebildet. In Folge wird so ein Teil des Bewusstseins abgespalten und zugleich in einer tieferen energetischen Ebene materialisiert. Raum, Zeit und Licht – die dritte Dimension – sind also genauso wahr und existent, wie es das höhere Bewusstsein selbst ist.

Lebensformen der vierten Dimension

Aber bereits in der nächsthöheren Bewusstseinsebene, der vierten Dimension, gelten die Gesetze für den Raum nicht mehr. So sind Spirits (Naturgeister, Engel, erdgebundene Seelen, Ahnengeister etc.) nicht an den Raum gebunden und können ihn beliebig durchschreiten. Sie werden aus Sicht von Bewusstsein in der dritten Dimension – je nach Öffnungsgrad des dritten Auges (Stirnchakra) – entweder gar nicht, oder als feinstoffliche energetische Wesen wahrgenommen und machen sich mitunter auch auf eigene Initiative wahrnehmbar. Letzteres kann auch gegenüber Menschen geschehen, deren höhere Sinne noch völlig verschlossen sind. Spirits sind also für Menschen mit wenig geöffnetem Stirnchakra von sich aus kaum wahrnehmbar. Dies betrifft derzeit die große Mehrheit der Menschen. Eine kleine Minderheit der Menschen besitzt die Fähigkeit, Spirits über die höheren Sinne zu empfinden. Dies reicht vom optischen Sehen und Spüren bis hin zum intuitiven Wissen, dass Spirits anwesend sind. Zudem ist bei wenigen Menschen auch eine grundsätzlich eingeschränkte Fähigkeit zur Kommunikation mit bestimmten Spirits vorhanden.

Bewusstsein in der fünften Dimension und höher

Noch eine Ebene höher, ab der fünften Dimension, sind auch die Regeln der Zeit aufgehoben, beziehungsweise existieren dort nicht. Bei der großen Mehrheit der menschlichen Seelen (derzeit > 95%), ob inkarniert oder nicht, liegt das Bewusstseinszentrum in der fünften Dimension. Nur eine kleine Minderheit des höheren Bewusstseins der Menschen weilt in der sechsten Dimension (derzeit aufgerundet etwa 5%). Nur einige wenige Hundert haben zur Zeit die siebte und weniger als zehn haben die achte bis zehnte Dimension erreicht. In der elften Dimension weilt momentan nur eine menschliche Seele.

Für all diese Seelen gelten keine Gesetze von Raum und Zeit, so dass sie gleichzeitig alle Orte und Zeiten im gesamten Universum wahrnehmen können. Diese Fähigkeit werden wir inkarnierte menschliche Seelen wieder nach unserem Tod solange erlangen, bis ein neuer Inkarnationszyklus erneut eine Seele in die dritte Dimension „entsendet“.

Ab der sechsten Dimension ist dann das Prinzip des Lichts aufgehoben. Solches Bewusstsein ist nicht an Raum und Zeit gebunden und kann diese beliebig bewandern. Inkarnierte menschliche Seelen, deren höheres Bewusstsein in der sechsten Dimension oder höher weilt, verfügen über eine andersartige Aura (= der Energiekörper des Menschen), als dies bei Seelen der fünften Dimension (derzeit die große Mehrheit der Menschen) der Fall ist. Ab der sechsten Dimension sind nicht nur die Gesetze von Raum und Zeit, sondern nun auch die des Lichts aufgehoben. So werden hellsichtige Menschen bei Menschen, deren Seele in der sechsten Dimension oder höher angesiedelt ist, anstelle einer normalen farblichen Aura nur pures weißes Licht wahrnehmen können. Die Differenzierung wird dann nicht durch Farben, sondern durch den Helligkeitsgrad der Aura wahrgenommen. Von dunkel bis hell ist hier alles denkbar und drückt den Selbst-Realisierungsgrad der jeweiligen Inkarnation aus.

Eine Frage, auf die hier nicht eingegangen wurde, ist, wieso sich Bewusstsein in tiefere Ebenen krümmt und weshalb es sich überhaupt in erster Instanz von Gott selbst abspaltet. Geschieht dies aus eigenen Stücken, oder ist es „Wille“ Gottes? Welcher Sinn ist damit verbunden? Diese Fragen werden in Band 2 und 3 dieses Buches behandelt.

Von einem Alter oder einer Ausdehnung des Universums zu sprechen, ist also insgesamt nicht zutreffend, da es an die Unendlichkeit Gottes gekoppelt ist.




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