Die Besonderheit des menschlichen Bewusstseins

Ist das menschliche Bewusstsein im Universum etwas Besonderes? Welche Bewusstseinsformen existieren und seit wann? Gibt es überall Raum und Zeit?

Universum, Kosmos und Weltraum

Unter dem Begriff Universum (von lateinisch „universus“ = gesamt und „unus“ und „versus“ = in eins gekehrt), ist „alles was ist“ in der Unendlichkeit Gottes zu verstehen. Von der Unendlichkeit Gottes trennt das Universum entsprechend „alles was nicht ist“. Eingedeutscht wird für das Universum oft der Begriff „Weltall“ oder „Weltraum benutzt, doch handelt es sich hierbei nur um den Raum außerhalb der Erde und somit nur um einen relativ kleinen Teil des Universums. Die Teile des Universums, in denen die Gesetze des Raums nicht gelten, sind davon nicht erfasst. Ebenfalls häufig wird der Begriff Kosmos (altgriechisch für (Welt-)Ordnung) synonym für das Universum genutzt. Anlehnend an die griechische Mythologie, die darin mehr das sichtbare Universum inklusive der Erde sieht, möchte ich in diesem Buch den Kosmos als den (ebenfalls relativ kleinen) Teil des Universums verstehen, der durch die Gesetze von Raum, Zeit und Licht erfasst ist.

Vielfalt des Bewusstseins im Universum

Im Universum („alles was ist“) existiert eine sehr große Zahl an verschiedensten Lebensformen (Spezies) mit einer insgesamt extrem großen Bandbreite an Bewusstsein. Die Vielfalt ist zwar sehr groß, aber doch deutlich endlich. Es handelt sich derzeit gerundet etwa um 9 x 10 90 verschiedene Spezies (wie z.B. die menschlichen Mutterseelen). Etwas mehr als die Mehrheit von ihnen verfügt wiederum um Abspaltungen ihres Bewusstseins in niedrigere Dimensionen (wie z.B. die inkarnierten menschlichen Seelen). Die Zahl der Spezies und Abspaltungen ist permanent in Bewegung. Neue Spezies und Abspaltungen kommen fast täglich hinzu. Alte Spezies werden transformiert und erreichen höhere Zustände des Bewusstseins, oder entfernen sich (zu) weit von Gott und verlieren ihr Bewusstsein gänzlich. Letzteres geschieht jedoch sehr selten. Alleine in den letzten 2.000 Jahren verdoppelte sich die Zahl der Spezies, während sie vor etwa 100.000 Jahren etwa ein Viertel der heutigen Zahl betrug. Die reine Anzahl hat jedoch keine Aussagekraft über die Höhe beziehungsweise „Qualität“ des Bewusstseins im Universum. Sie ist vielmehr Ausdruck der göttlichen Vielfalt und Veränderung.

Die Bandbreite des Bewusstseins

All dieses Leben stammt also direkt, oder indirekt aus dem Bewusstsein Gottes. Die Spezies mit dem höchsten Bewusstsein sind ausnahmslos direkte Abspaltungen Gottes, auch wenn jede von Ihnen fast unendlich weit von ihm „entfernt“ ist. Von den direkten Bewusstseinsabspaltungen entwickeln sich bei der Mehrheit – wie oben beschrieben – weitere Unterabspaltungen von Bewusstsein. Dieses setzt sich kaskadenartig nach unten fort, so dass in der Spitze derzeit bis zu 300 Abspaltungsebenen existieren. Man kann sich dies vorstellen, wie das stufenweise Hervorbringen von immer weiter verdichteten Bewusstseinsfeldern aus einem hohen ersten Bewusstseinsfeld heraus, das direkt aus dem Bewusstsein Gottes abgespalten wurde.

Das Zentrum eines Bewusstseinfeldes

Das Bewusstseinszentrum einer Spezies ist diejenige Dimension, in der sich die ursprüngliche, also direkte Abspaltung ihres Bewusstseins von Gott befindet, beziehungsweise mehrheitlich aufhält. Die derzeit bewussteste Lebensform ist der 67. Dimension zuzuordnen. Sie verfügt jedoch nicht wie die menschlichen Seelen über Unterabspaltungen, sondern besteht aus einem riesigen zusammengehörigen Einheitsfeld mit uns fremden Charakteristika und natürlichen Gesetzmäßigkeiten. Durch die ständige Bewegung allen Bewusstseins hin zu oder weg von Gott (die ∞ Dimension) variiert dieses Zentrum (auch innerhalb einer erreichten Dimension) permanent und erreicht höhere oder tiefere Dimensionen. Durch die permanente „Positionsänderung“ entsteht die Möglichkeit zur Selbstwahrnehmung eines Bewusstseins.

Die Spezies menschliche Seelen

Die existierenden Spezies von Bewusstsein und Lebensformen im Universum sind sehr unterschiedlich organisiert und ausgestaltet. Das Leben ist in seiner Vielfalt und Unterschiedlichkeit nur sehr schwer miteinander vergleichbar. Die menschlichen Seelen verfügen im Vergleich zu den anderen Bewusstseinsformen im Universum derzeit eher über ein sehr niedriges Bewusstsein. Die höchste menschliche Seele erreicht momentan (lediglich) die 11. Dimension, der Durchschnitt der menschlichen Seelen befindet sich (noch) in der 5. Dimension. Sie sind außerdem noch sehr jung im Vergleich zu den anderen Lebensformen im Universum. Zum Vergleich: Das obere Drittel der direkten Bewusstseinsabspaltungen im Universum ist im Durchschnitt in der 32. Dimension angesiedelt. Die erste menschliche Seele entstand zwar weit vor der Entstehung der Erde, vor etwa 1 x 10 589 Jahren, doch die meisten Spezies im Universum sind um etwa den Faktor 40-60 älter. Bei den derzeit ältesten Spezies im Universum hingegen beträgt der Faktor sogar etwa 1.000.

Die Besonderheit menschlicher Seelen im Universum

Anbetracht der unfassbaren Größe des Universums und dem relativ niedrigen Bewusstsein der menschlichen Seelen wäre eigentlich nicht von einer Besonderheit zu sprechen. Sie ist jedoch durch die Kombination zweier Merkmale in besonderer Weise gekennzeichnet. Zum einen ist das menschliche Bewusstsein nach der direkten Abspaltungsebene von Gott in nur eine einzige weitere Ebene gegliedert. Ich bezeichne sie als die Mutterseelen und ihre inkarnierten Seelen. Dieser Umstand für sich genommen, wäre im Universum noch keine Seltenheit. Zum anderen – und das ist das Wesentliche – kann das Bewusstsein der unteren Ebene, also der inkarnierten Seelen, so stark abgespalten und verdichtet sein, dass sie in der bewussten Wahrnehmung fast vollständig von seiner höheren Ebene getrennt ist. Diese extreme Trennung kommt derzeit bei der großen Mehrheit der inkarnierten menschlichen Seelen vor.

Die direkt miteinander verbundenen Ebenen von Bewusstsein – also die unmittelbare Ebene der Abspaltung und der höheren Ebene – besitzen naturgemäß einen besonders engen Kontakt, beziehungsweise eine direkte Möglichkeit der Kommunikation. Die Mutterseele kann also die Wahrnehmungen der massiv eingeschränkten inkarnierten Seele auf eine ungewöhnlich intensive und direkte Weise erfahren. Und da sich die untere Ebene in der extrem verdichteten dritten Dimension und die höhere Ebene in der nicht an Raum und Zeit gebundenen fünften Dimension aufwärts befindet, klafft die Bewusstseinsbandbreite extrem auseinander.

Nur in zwei anderen Bewusstseinsspezies im Universum existiert derzeit eine ähnliche Konstellation. Bei diesen jedoch findet die fast gleiche Trennung über mehrere Ebenen der Bewusstseinsabspaltung statt. Dadurch ist die Wahrnehmung der höheren Ebene weniger intensiv und direkt.

Die Lebensformen im Universum – die verschiedenen Spezies von Bewusstsein – sind extrem vielfältig. Das menschliche Bewusstsein ist im Vergleich dazu relativ jung und niedrig. Es verfügt aber über die seltene Eigenschaft, dass seine unterste Bewusstseinsebene besonders stark von seiner höheren Ebene getrennt sein kann und dass die höchste Ebene intensivste Wahrnehmungen aus dieser dritten Dimension erhält.




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